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Putin, die Ukraine, Afghanistan und die Bahn

in der Liebfrauenschule - Foto Axel Küppers in der Liebfrauenschule - Foto Axel Küppers

Udo Schiefner in der Liebfrauenschule Mülhausen

Wird es über den Ukraine-Konflikt Atomkrieg geben? Wie kann der Westen Putin stoppen? Warum ist Bahnfahren solch eine Katastrophe? Über derartige Fragen sprach der SPD-Bundestagsabgeordnete Udo Schiefner zwei Schulstunden lang mit Abiturienten der Liebfrauenschule Mülhausen. In der Bibliothek des Gymnasiums ging der Kempener geduldig auf alle Fragen der knapp 40 Schülerinnen und Schüler ein. Von der Flüchtlingssituation in Afghanistan kam die Runde unter Moderation der Lehrer Michaela Heydhausen und Georg Borsch schnell auf den Krieg in der Ukraine zu sprechen.

Schiefner betonte, dass die Solidarität mit dem ukrainischen Volk nicht nachlassen dürfe und die vom Bund zugesagten 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr keinesfalls als Aufrüstung zu sehen seien. „Die Bundeswehr hat dringenden Nachholbedarf bei der Ausstattung, dieses Geld war überfällig", so der Kempener. Ein Despot wie Putin sei „eiskalt und irrational". Dennoch müsse man jede Gelegenheit für Verhandlungen nutzen, um das Blutvergießen im Osten Europas zu stoppen.

Auf den Nägeln brannte den Liebfrauenschülern, die vielfach aus den Nachbarkommunen mit dem ÖPNV nach Mülhausen zur Schule kommen, das Thema Bahn. Durchweg attestierten die Schülerinnen und Schüler dem Gleisbetrieb schlechte Noten, was Pünktlichkeit, Taktung, Ticketpreise, Sicherheit und Verbundnetz betrifft.

Schiefner sagte deutlich, dass die Bahn „besser werden muss" und die Bundespolitik das Eisenbahnverkehrsunternehmen in die Pflicht nimmt. Konkret sei man an Fahrplan-Optimierungen und Sharing-Systemen dran, so der Vorsitzende des Verkehrsausschusses in der laufenden Wahlperiode. Aber auch Anrufsammeltaxi (AST), Bürgerbus oder E-Roller seien Module, das schwerfällige System Bahn zuverlässiger und flotter zu machen.

Am Ende des intensiven Austauschs, bei dem Udo Schiefner sich viele Anregungen zum Nachhaken mit nach Berlin nahm, bedankte sich Georg Borsch für den Besuch: „Sie haben einen weiten politischen Horizont gezogen und uns gute Einblicke gegeben." Im Gegenzug lud Schiefner die Liebfrauenschülerinnen und -schüler in den Bundestag ein. 

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