FÜR DEN KREIS VIERSEN IM DEUTSCHEN BUNDESTAG

Nun wendet sich der SPD-Bundestagsabgeordnete an die Bürger: Um die scheinbar vorhandenen Probleme mit dem notwendigen Nachdruck weiterhin bei den zuständigen Stellen ansprechen zu können, bittet Udo Schiefner die Pendler um ihre Erfahrungen. Auf seiner Homepage wurde dafür eigens ein virtueller „Kummerkasten“ ins Leben gerufen, der ab kommenden Montag aktiv sein wird. Ob Verspätung, Überfüllung oder ein anderes Problem, Betroffene können hier ihre Beschwerden loswerden. Dabei ist nur wichtig, möglichst konkrete Angaben zur Tages- und Uhrzeit zu machen. Udo Schiefner möchte diese Beschwerden sammeln und bei den zuständigen Stellen vortragen. Nur so, ist Schiefner überzeugt, lässt sich etwas bewirken, damit die Fahrt im Niersexpress endlich keine Geduldsprobe mehr ist.

Gespräche mit Pendlern und die Diskussion auf der jüngsten Bürgerversammlung der Kempener SPD machten kürzlich erneut deutlich: Die Züge der Nordwestbahn auf der Strecke zwischen Kleve, Kempen, Krefeld und Düsseldorf sind fast täglich zu den stark frequentierten Zeiten überfüllt. Statt guter Laune am Morgen heißt es für viele Pendler: Ellenbogen ausfahren und durch die Türen quetschen.

Wie den Betroffenen versprochen, ist Udo Schiefner zur aktuellen Situation bereits mit den verantwortlichen Stellen im Gespräch, zum Beispiel mit der Verkehrsgesellschaft des Kreises. Die ist zwar nicht direkt für den Bahnverkehr zuständig, nimmt aber die Sorgen der Pendler sehr ernst. Das belegt auch die schnelle Reaktion der Gesellschaft: Ein Vertreter der VKV war sogar gleich am Tag nach der Berichterstattung zur Kempener Versammlung und dem Gespräch mit Udo Schiefner vor Ort und hat sich persönlich ein Bild der Situation in Kempen gemacht – „eine sehr positive Reaktion“,  lobt Udo Schiefner. Außerdem steht die Kreisgesellschaft im Kontakt mit dem VRR.

Kummerkasten zum Niersexpress