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Binnenschifffahrt als alternativer Transportweg – Besuch am Emmericher Hafen

Pressemitteilung-Emmericher-Hafen-Binneschiffahrt_05032022

Es ist bekannt, dass der größte Teil des weltweiten Frachttransportes über Land erfolgt. Hierbei nimmt die Straße den größten Anteil ein, gefolgt vom Güterverkehr auf Schienen. Insbesondere die Transportwege über die Straße gelten hierbei als hohe Belastung für die Umwelt.

Welche Rolle Wasser als Transportweg spielen kann, wollte Landtagskandidatin Christin Becker genauer wissen und besuchte mit dem Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden des Verkehrsausschusses im Deutschen Bundestag Udo Schiefner, dem Kreis Klever SPD- Vorsitzenden Thorsten Rupp und der Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins sowie stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden in Emmerich Meike Schnake-Rupp den Emmericher Industriehafen. „Die Frage nach dem geeigneten Transportweg muss mehr sein als die Frage, wie man Güter jeglicher Art auf möglichst billigstem Wege von einem Ort zum anderen bekommt," findet Christin Beck.

Die Binnenschifffahrt nimmt in Deutschland bisher mit ca. 7 Prozent nur eine untergeordnete Rolle im Güterverkehr ein. Welches Potenzial aber der Transport auf dem Wasserweg hat, wurden den Gästen eindrucksvoll bei einer Führung auf und um das Hafengelände demonstriert.

Michael Mies (Geschäftsführer der Hafenbetreibergesellschaft), Arndt Wilms (Geschäftsführer Port Emmerich) und Heiko Vollmer (Prokurist und Vertriebsleiter der Hafenbetreibergesellschaft) gaben den Gästen einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben und Dienstleistungen am Emmericher Hafen. Die anschließende Rundfahrt durch das umliegende Industriegebiet in Emmerich und s`Heerenberg zeigten zudem die Kundenvielfalt und das Absatzpotenzial des hiesigen Terminals in Emmerich.

Der Industriehafen Emmerich ist mit seiner direkten Anbindung an den Rhein, mit dem Anschluss an die Bahnstrecke Oberhausen–Arnheim durch die Hafenbahn und die direkte Nähe zur Bundestraße 220 für den trimodalen Verkehr ausgelegt. Die Lage nahe der niederländischen Grenze macht den Emmericher Binnenhafen schon seit Jahren interessant für niederländische Firmen im Industriegebiet rund um s'Heerenberg. Die Anlage des Industriehafens selbst umfasst ca. 35.000 Hektar.

„Wir müssen mehr Güter von der Straße auf die alternativen Transportwege Schiene und Wasser bringen. Wie das gelingen kann und vor allem welches Potenzial hier liegt, zeigt sich im Emmericher Hafen", sagt Christin Becker. Udo Schiefner ergänzt: „Die Binnenschifffahrt wird noch oft unterschätzt in Deutschland. Wenn es uns gelingt, dass sich die Häfen noch besser vernetzen, sehe ich hier ein sehr großes Potenzial für die Zukunft."

Emmerich, den 03.03.2022 Auf dem Foto (von links nach rechts): Michael Mies, Thorsten Rupp, Udo Schiefner, Christin Becker, Meike Schnake-Rupp, Arndt Wilms, Sascha Noreika 

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